Deutsch
English
   

 

 
   
 

Ernest Adams ist ein selbständiger Spielentwicklungs-Berater, Autor und Lehrer, der in Großbritannien mit der Designgruppe International Hobo zusammenarbeitet. Er ist seit 16 Jahren in der Spiele-Industrie tätig, davon hat er allein acht Jahre lang bei Electronic Arts überwiegend an der Entwicklung der Madden NFL Football Produkt-Linie mitgearbeitet. Adams hat zwei Bücher veröffentlicht und ist Autor einer seit 1997 regelmäßig erscheinenden Kolumne über Spiele-Design. Er ist zudem Gründer der International Game Developers’ Association. Die Adresse seiner Website lautet: http://www.designersnotebook.com.

 
     
   

 

 
   
 

Batagelj arbeitet am Department of Mathematics (FMF) der Universität Ljubljana (Slowenien) und dem Department of Theoretical Computer Science des Institute for Mathematics, Physics and Mechanics, ebenfalls in Ljubljana. Er ist Professor für Discrete and Computational Mathematics. 1986 hat er in Mathematik promoviert. Wissenschaftliche Forschungsgebiete: Mathematik und Computerwissenschaft, Kombinatorik mit Schwerpunkt auf der Theorie von Graphen, Algorithmen von Graphen und Netzwerken, kombinatorische Optimierung, Algorithmen und Datenstrukturen, Cluster-Analysen und Anwendungen von Informationstechnologien im Bildungssektor. Er ist Leiter des Department of Theoretical Computer Science (IMPM). Zusammen mit Andrej Mrvar entwickelt er Pajek (http://vlado.fmf.uni-lj.si/pub/networks/pajek/), ein Programm für die Analyse und Visualisierung von großen Netzwerken. Er hat zwei Bücher mitverfasst: „Generalized blockmodeling“ (Autoren: Vladimir Batagelj, Patrick Doreian und Anuska Ferligoj) und „Exploratory Social Network Analysis with Pajek“ (Autoren: Vladimir Batagelj, Wouter de Nooy und Andrej Mrvar), beide erschienen im Jahr 2005 bei der Cambridge University Press. Die Adresse seiner Website lautet: www.http://vlado.fmf.uni-lj.si/

 
     
   

 

 
   
 

Michael Binder ist seit 06/2005 als Direktor der Strategieabteilung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung mittel- und langfristiger Strategien. Frühere Positionen: Direktor des Österreichischen Rats für Forschung und Technologieentwicklung (2001-05/2005), Leiter der Abteilung „Technologie- und Innovationspolitik“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (1995-2000).

 
     
   

 

 
   
 

An einer Hochschule lehrender Videospiel-Forscher, Spiel-Entwickler und Verfasser von Lehrbüchern. Er ist Assistant Professor of Literature Communication and Culture am Georgia Institute of Technology, wo er im Rahmen des Bachelor- und Masterstudiengangs Digitale Medien lehrt und forscht. Bogusts aktuelle Forschungsschwerpunkte sind die Kritik an Videospielen (die auch Thema seines in Kürze bei der MIT Press erscheinenden Buches „Unit Operations: An Approach to Videogame Criticism“ sein wird) und die Rhetorik von Videospielen.
Er hat zwei Firmen gegründet: zum einen Persuasive Games, ein Spielestudio, das elektronische Spiele für die Persuasion (die bewusste Beeinflussung des menschlichen Verhaltens durch elektronische Geräte), den Unterricht und den Aktivismus entwirft, produziert und vertreibt; zum anderen Open Texture, einen Verlag für medienübergreifende Bildungsmaterialien und Unterlagen für die Erweiterung von Unterrichtsangeboten, zu dessen Zielgruppe vor allem Familien gehören. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Produktion von digitalen Medien in den Bereichen Film, Musik, Spiele, Werbung und E-Business.
Ian hat sein Studium mit dem Bachelor of Arts in Comparative Literature and Philosophy an der University of Southern California und mit dem Master of Arts und dem Doktortitel in Comparative Literature an der UCLA abgeschlossen.

 
     
   

 

 
   
 

Günther Bonn, geboren in Innsbruck, studierte an der dortigen Leopold-Franzens-Universität Chemie. 1995 folgte er einem Ruf als ordentlicher Universitätsprofessor für Analytische Chemie an das Institut für Analytische Chemie und Radiochemie an die Universität Innsbruck. Bonn war bis 2003 Mitglied und Referent des FWF und ist zurzeit Mitglied des Universitätsrates der Medizinischen Universität Innsbruck. In den Rat für Forschung und Technologientwicklung bestellt hat ihn im Jahr 2000 und 2005 die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

 
     
   

 

 
 
Moses Boudourides GR
Simulation and Social Interaction
 
 

Boudourides ist Associate Professor für Mathematik an der Universität Patras. Zuvor lehrte er an der Universität von Thraki (1982-1998) und der University of California in Irvine (1992-93). Er hat Chemieingenieurwesen an der Nationalen Technischen Universität in Athen studiert (1968-1973), hat in Angewandter Mathematik an der Johns Hopkins University in Baltimore (USA) promoviert (1978) und war als promovierter wissenschaftlicher Mitarbeiter (Post-Doc) an der Universität Florenz (1979-1980) und der Université Paris VI (1981-1982) tätig. Seine Forschungsschwerpunkte im Bereich der Mathematik sind Strömungslehre und dynamische Systeme. Seit 1996 beschäftigt er sich mit sozialen Netzwerken, mathematischer Soziologie, Social Informatics, Social Choice (kollektive Entscheidungsregeln) und sozialen Bewegungen.

 
     
   

 

 
   
 

Buxton arbeitet als Senior Researcher bei Microsoft Research. Als Designer und Forscher beschäftigt er sich in erster Linie mit den menschlichen Aspekten von Technologie. Seine Arbeit zeichnet sich durch ein besonderes Interesse an der Verwendung von Technologie als Hilfsmittel für kreative Aktivitäten wie Design, das Drehen von Filmen und das Produzieren von Musik aus. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Technologien, Techniken und Theorien des Inputs bei Computern, die durch die Technologie vermittelte Zusammenarbeit von Menschen und Ubiquitous Computing (die Allgegenwärtigkeit von Informationstechnik und Computerleistung).

 
     
   

 

 
   
 

Chase ist Associate Professor am Department of Sociology and Graduate Program in Ecology and Evolution der State University of New York in Stony Brook. Er hat an der Harvard University in Soziologie promoviert und sich als Postdoktorand mit Mathematik und Zoologie befasst. Forschungsgebiete: soziale Organisationsformen bei Menschen und Tieren. Gegenwärtig untersucht er Dominanzverhältnisse bei geklonten und nicht-geklonten Fischen sowie Theorien und Methoden, die zum Verständnis der Herausbildung von Dominanzhierarchien beitragen.
Interessensgebiete: Dominanzhierarchien, Vacancy-Chain-Systeme bei Menschen und Einsiedlerkrebsen (Vacancy Chain = Wahrscheinlichkeit der Einnahme eines frei gewordenen Platzes) sowie kollektive Aktivitäten bei Ameisen.
Seine E-Mail-Adresse lautet: Ichase@notes.cc.sunysb.edu

 
     
   

 

 
   
 

Kate Coronges arbeitet am Institute for Health Promotion and Disease Prevention Research der Keck School of Medicine an der University of Southern California. Sie ist Mitarbeiterin des Transdisciplinary Drug Abuse Prevention Research Center (TPRC). Das TRPC betreibt Grundlagenforschung um effektive und innovative Verhaltensmodelle für den Bereich der Gesundheit zu entwickeln. Die Schwerpunkte ihres Forschungsinteresses bestehen zum einen darin zu untersuchen, wie die Verbreitung von Informationen und Verhaltensweisen mit Hilfe von gesellschaftlichen Gruppierungen funktioniert, und zum anderen darin zu analysieren, in welchem Umfang die gesellschaftliche Stellung und die unterschiedlichen Arten der sozialen Interaktion zur Determination von kognitiven Prozessen beitragen. Sie arbeitet außerdem als Projektberaterin für Netzwerkanalyse-Projekte und leitet die Peer Review bei der Zeitschrift Connections: The Official Journal of INSNA (International Network for Social Network Analysis).

 
     
   

 

 
   
 

De Nooy lehrt Methodologie und Soziologie der Künste am Department of Arts and Culture Studies der Erasmus University Rotterdam. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den Netzwerken in der Kunstwelt und deren Verhältnis zu künstlerischer Evaluation und Klassifizierung. Sein Fachgebiet sind Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Er ist (zusammen mit Andrej Mrvar und Vladimir Batagelj) Ko-Autor eines Handbuchs über Netzwerkanalyse (Exploratory Social Network Analysis with Pajek. Cambridge, Cambridge University Press, 2005).

 
     
   

 

 
   
 

Diesner arbeitet als Research Associate and Linguistic Programmer am Center for Computational Analysis of Social and Organizational Systems der School of Computer Science der Carnegie Mellon University (CMU). 2003 machte sie ihren Magisterabschluss in Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Dresden (Deutschland). 2001 und 2002 war sie Forschungsstipendiatin am Institute for Complex Engineered System der CMU in 2001 and 2002. Ihre Forschung erstreckt sich vor allem auf die Gebiete der Computer-Linguistik, der Analyse von sozialen Netzwerken und der Theorie der Computer-Organisation.

 
     
   

 

 
   
 

Divehall ist Vice President of Business Development bei dem neuseeländischen Unternehmen Massive Software. Er hat sich seit Anfang der 1990er Jahre vor allem auf die Entwicklung von visuellen Effekten und Animation konzentriert. Divehall begann seine Karriere als Computer-Journalist beim New Zealand Television.
Massive ist ein System für die Entwicklung und die filmische Produktion von virtuellen Charakteren. Die Reaktionen der Charaktere bestimmen ihr Handeln und die Art des Handelns. Ihre Reaktionen können sogar gefühlsmäßige Qualitäten wie Mut, Müdigkeit und Freude simulieren. Wenn der Maßstab hundertfach – oder hunderttausendfach – vergrößert wird, wirkt die Interaktion innerhalb der Menge, die sich aus diesen Individuen zusammensetzt, äußerst realistisch. Massive stellt eine echte Innovation auf dem Gebiet der Computer-Grafik dar und verändert die Art und Weise, wie Computer-Grafik-Anwender mit visuellen Effekten und Simulation umgehen.
www.massivesoftware.com

 
     
   

 

 
   
 

Roland Haring studierte Medientechnik und -design an der Fachhochschule Hagenberg. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Ars Electronica Futurelab gipfelte in dem komplexen Mixed Reality Projekt Gullivers World, das mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Inzwischen hat er als Keyresearcher for Creative Engineering einen festen Platz im Futurelab gewonnen und ist zentral in die Entwicklungs- und Forschungstätigkeit eingebunden. Zurzeit ist er in einem grossen Kooperationsprojekt im Spannungsfeld zwischen akademischer Forschung, Interessen der Industrie und Anliegen der Ars Electronica tätig. Daneben arbeitet er an seiner Dissertation, die sich u.a. mit der Entwicklung eines Framework für verortete Informationen auf mobilen Systemen beschäftigt.

 
     
   

 

 
   
 

Julia Harlfinger, Wissenschaftsjournalistin aus Wien, schreibt in unterschiedlichen Medien über Themen aus den Bereichen Biologie, Medizin und Technologie (z.B. Der Standard, heureka! - Wissenschaftsmagazin des Falter, Universum Magazin, science.orf.at). Bei Ö1 arbeitet sie als Redakteurin der wöchentlichen Live-Sendung 'Radiodoktor'. Darüberhinaus unterstützt Julia Harlfinger unterschiedliche Forschungsinstitutionen dabei, ihre Arbeit zu kommunizieren. Sie ist Absolventin von SciMedia, dem österreichischen Universitätslehrgang für Wissenschaftskommunikation. Email: julia.harlfinger@chello.at

 
     
   

 

 
   
 

Horst Hörtner ist seit 1996 Leiter des Ars Electronica Futurelab. Er ist Musiker, studierte Bauingenieurwesen in Graz (Österreich) und Telematik an der Technischen Universität Graz. Seit 2002 ist er a.o. Professor an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung (Linz, Austria).

 
     
   

 

 
   
 

Jeffrey C. Johnson ist Senior Scientist am Institute for Coastal and Marine Resources und Professor in den Fachbereichen Soziologie, Biologie, Anthropologie and Biostatistik der East Carolina University (USA). Er hat an der University of California Irvine im Fach Sozialwissenschaft promoviert. In den letzten 15 Jahren hat er sich vor allem damit beschäftigt, die Gruppendynamik der Crews, die in der amerikanischen Station am Südpol überwintern, mit der Gruppendynamik der Crews in den polnischen, russischen, chinesischen und indischen Antarktis-Stationen zu vergleichen. Außerdem hat er mit den im arktischen Alaska beheimateten Inupiaq an der Entwicklung eines Modells des ökologischen Wissensfundus dieser Ureinwohner zusammengearbeitet. Gegenwärtig erforscht er die Visualisierung von Netzwerk, die aus komplexen gesellschaftlichen und biologischen Systemen bestehen.

 
     
   

 

 
   
 

Studium der Soziologie und Philosophie an der Universität Wien (1987 - 1992).
Vertragsassistent am Institut für Volkswirtschaftslehre auf der Wirtschaftsuniversität Wien, sowie am Institut für Soziologie an der Universität Wien (1992 - 2000). Seit 1992 laufend Lehrtätigkeit an diversen Universitäten (Wirtschaftsuniversität Wien, Universität Wien, Donau Universität Krems, Universitätslehrgang für Wissenschaftskommunikation). Seit 1997 Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter der FAS-Research Sozialwissenschaftliche Forschungsgesellschaft mbH
Seine Forschungsschwerpunkte sind Analyse von Macht- und Elitennetzwerke, Analyse von informellen Kommunikationsnetzwerken in Organisationen (Organizational Mapping), netzwerkorientierte Markt- und Meinungsforschung (Entscheidungsnetzwerke, Zielgruppennetzwerke), cluster- und netzwerkorientierte Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik, Analyse der Strukturen des WWW (Verlinkungsstrukturen, Web-Communities, Web-Blogs, Semantische Netzwerke), Netzwerke der Jobsuche am Arbeitsmarkt (Social Capital of Unemployment)

 
     
   

 

 
 
Friedrich Kirschner AT / DE
Simulation and Entertainment
 
 

Friedrich Kirschner works as a senior researcher for Immersive Narration at the Ars Electronica Futurelab in Linz. He re-purposes computer games to create narratives or interactive performances. He's also the editor of an online magazine called machinimag, focussing on the development of the emerging artform of machinima moviemaking. www.zeitbrand.net

 
     
   

 

 
 
Eric Klopfer US
Simulation and Education
 
 

Associate Professor of Science Education and Education Technology und Direktor des MIT Teacher Eduaction Program. Klopfers Forschungsinteressen umfassen Computersimulationen und Computerspiele, die zur Vermittlung von Wissen in den Bereichen Wissenschaft, Mathematik und Technologie verwendet werden können.

 
     
   

 

 
   
 

Prof. DI Günter Koch vereint mehrere Qualifikationen in einer Person: Unternehmer, Manager und Wissenschafter. In Österreich hat er, nach einer ersten Gastprofessur in Systementwurf und Systemarchitekturen anfangs der 90er Jahre in Graz, sich in den Jahren 1998 bis 2003 als der wissenschaftlich-technische Geschäftsführer der Austrian Research Centers (vulgo: Forschungszentrum Seibersdorf) einen Namen und Freunde gemacht. Davor (1997) war er Chefconsultant und „Architekt“ beim Computerkonzern SUN Microsystems in Genf, bis 1996 Generaldirektor des in Spanien ansässigen European Software Institutes (ESI), bis 1988 Leiter eines deutschen Technologiezentrums und ansonsten die längste Zeit Geschäftsführer von deutschen Software-Unternehmen. Parallel zu seinem Broterwerb als Manager hielt er Vorlesungen an Universitäten und arbeitete an wissenschaftlichen Themen, zuletzt über Methoden des Forschungsmanagements und insbesondere der „Wissensbilanzierung“, als deren „Vater“ er in Österreich gilt. 1984 gründete er in Freiburg i.Br. mit namhaften Querdenkern der deutschen High-Tech-Industrie und mit Wissenschaftern den seither halbjährlich in einem Kloster tagenden „Synergieworkshop“, dessen hauptsächliches Anliegen es ist, „Visioning“ als Methode zu entwickeln, zur Vorbereitung von Zukunftsstrategien anzuwenden und Zukunftsszenarien und Handlungsstrategien daraus zu entwickeln. Prof. Koch ist, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für IT- und Informatik-Forschung, Gastprofessor an der Donau-Universität Krems, regelmäßiger Kommentator von Wissenschafts-Berichtserstattung und als freier Berater in Sachen Wissen(schaft)smanagement tätig.

 
     
   

 

 
   
 

Lothar Krempel ist Dozent am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und Dozent für Empirische Sozialforschung an der Universität Duisburg-Essen. Das Thema seiner Habilitation war Netzwerk-Visualisierung als multivariate grafische Technologie: Er ging der Frage nach, wie komplexe empirische Informationen mit Hilfe von Grafiken auf wissenschaftliche Art und Weise untersucht werden können. Sein Buch „Visualisierung komplexer Strukturen” ist vor Kurzem im Campus Verlag erschienen. Im Rahmen seiner Arbeit hat er Technologien für die Visualisierung von Netzwerken in diversen Bereichen eingesetzt und sich mit so unterschiedlichen Themen wie der Erforschung von Mustern wissenschaftlicher Zusammenarbeit, inter- und intra-organisatorischen Prozessen, der ökonomischen Globalisierung, dem Welthandel mit Autos, der ökonomischen Transformation von sich im Wandel befindlichen Schwellenländern, historischen Mobilisierungsprozessen, symbolischen Tauschhandlungen in einfach strukturierten Gesellschaften und der Analyse von umfangreichen Textkörpern beschäftigt.

 
     
   

 

 
   
 

Kurt König ist der Leiter der Abteilung von CORDIS - the COmmunity Research and Development Information Service (http://cordis.europa.eu.int). Seit Mai 2004 ist diese Abteilung in das Büro für Offizielle Veröffentlichungen der Europäischen Union in Luxemburg integriert. Zuvor war Kurt König Abteilungsleiter in anderen Generaldirektionen der europäischen Kommission in den Bereichen Kommunikation, Innovation und Telekommunikation. Er hat Maschinenbau und Elektrotechnik studiert.

 
     
   

 

 
 
Golan Levin US
 
 

Künstler, Performer und Ingenieur, der sich mit der Erforschung neuer Arten interaktiven Ausdrucks beschäftigt. Er befasst sich vor allem mit der Entwicklung von Systemen zur Erzeugung, Manipulation und Aufführung von simultan verlaufenden Bild- und Tonsequenzen. Diese Untersuchungen sind Teil der Grundlagenforschung von formalen Sprachen der Interaktivität und der nonverbalen Kommunikationsprotokolle in kybernetischen Systemen. Zur Zeit lehrt er als Assistant Professor of Electronic Art am Carnegie Mellon University in Pittsburgh.

 
     
   

 

 
 
Zachary Lieberman US
 
 

Künstler, Ingenieur und Pädagoge, der sich mit der Erforschung des Nutzens von Technologien im Hinblick auf die Kreativität und auf die Evolution der Menschheit beschäftigt. Er entwickelt Installationen, Online-Kunstwerke und –Konzerte, bei denen Themen wie kinetische und gestische Performances, interaktive Bildbearbeitung und Sprachvisualisierung im Mittelpunkt stehen.
Zuletzt war er Artist-in-Residence am Ars Electronica Futurelab, wo er an einer Reihe beendruckender Installationen für Kinder mit schweren multiplen Lernschwächen arbeitete, für die er ein Stipendium im Rahmen des Bildungs-Programms der britischen Institution NESTA erhalten hatte.

 
     
   

 

 
 
Christopher Lindinger A
Simulation and Education
 
 

Studied Computer Science at the University of Linz and Cultural Management in Salzburg. He worked as researcher in the field of scientific visualisation and as freelance developer for entertainment industry. Since 1997, based on his activities in the field of digital art, he is affiliated with the Ars Electronica and currently holds the position of the director of research and innovation in the Ars Electronica Futurelab. Beside this activity he works as a lecturer at several universities in Austria, Germany and UK.

 
     
   

 

 
   
 

Prof. Dr. Bob Martens ist stv. Studiendekan für die Agenden der Weiterbildung und lehrt Raumgestaltung und (computerunterstütztes) Entwerfen an der TU Wien. Er hat das sog. "Raumexperimentierlabor" an dieser Institution konzipiert und aufgebaut (Modellbau in wahrer Größe, architekturbezogene Endoskopie etc.). Seine Habilitation bezog sich auf räumliche Simulationstechniken und ging der Frage nach möglichen Einsatzbereichen nach. Seit mehreren Jahren befasst er sich mit der virtuellen Rekonstruktion von Synagogen in Wien im Sinne einer wissenschaftlichen Aufarbeitung bzw. dreidimensionalen Dokumentation. Er studierte Architektur und Bauwesen in Eindhoven (NL) und Wien; seine Forschungsinteressen bedecken gegenwärtig auch Electronic Publishing und Knowledge Management.

 
     
   

 

 
   
 

Mrvar ist Assistant Professor an der Faculty of Social Sciences der University of Ljubljana in Slowenien. Er hat an der University of Ljubljana folgende Studiengänge absolviert: 1992 Bachelor of Science in Computer Science an der Faculty of Electrical Engineering and Computer Science. 1995 Master of Science in Computer Science an der Faculty of Electrical Engineering and Computer Science. 1999 Promotion in Computer Science an der Faculty of Computer and Information Science.
Mrvars Forschungs- und Lehrtätigkeit: 1992 - 1996 Assistant of Statistics. 1996 – 2000 Assistant of Computer Science and Statistics. Seit 2000 Assistant Professor of Social Science Informatics.
Forschungsschwerpunkte: Netzwerkanalyse, Zeichnen von Graphen (Graph Drawing), elektronische Zeitnahme und Datenverarbeitung bei Sportwettbewerben.
Er ist (zusammen mit Vladimir Batagelj) Miturheber des Programms Pajek. Er hat zusammen mit Wouter de Nooy und Vladimir Batagelj folgendes Buch geschrieben: Exploratory Social Network Analysis with Pajek. Cambridge: Cambridge University Press, 2005.
Die Adresse seiner Homepage lautet: http://mrvar.fdv.uni-lj.si.
E-Mail: andrej.mrvar@fdv.uni-lj.si

 
     
   

 

 
 
Nicolas Naveau A / F
Simulation and Public Space
 
 

Nicolas Naveau wurde am 30.08.1970 in Nantes/Frankreich geboren. 1995 schloss er sein Studium an der Kunstakademie Angers ab (Diplôme National Superieur d'Expression Plastiques) und arbeitet seither als Künstler, Web/Grafik-Designer und DJ. Seit 2003 gehört Naveau dem Team des Ars Electronica Center an, seit 2005 als Key researcher for screenbased art (Ars Electronica Futurlab).
Projekte: Website des Ars Electronica Center (Flash-Tour), Ars Electronica Center-Navigator und WikiMap.
Interessen: Web/Grafik-Design und Information-Design/Visualisation.
Nicolas.naveau@aec.at

 
     
   

 

 
   
 

Wolfgang Neurath hat einen Abschluss in Geschichte und Philosophie von der Universität Wien. Er ist Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist beim Österreichischen Rat für Forschung- und Technologieentwicklung beschäftigt: http://www.rat-fte.at. Derzeit arbeitet er an Projekten, die sich mit innovativen Modellen für Forschungs- und Technologiepolitik beschäftigen. In diesen Projekten sind Visualisierung von Forschung und Entwicklung und Messmethoden für das Innovationspotential zentrale Themen.

 
     
   

 

 
   
 

Erich Neuwirth ist Leiter Fachdidaktischen Zentrums für Informatik der Universität Wien. Er ist u.a. Experte auf dem Gebiet der Tabellenkalkulation (Spreadsheet) und hat Artikel und Bücher über die wissenschaftliche und didaktische Verwendung von Tabellenkalkulations-Programmen verfasst. Er ist sehr aktiv in der internationalen Forschergemeinschaft, die sich mit dem Einsatz von Computern auf dem Gebiet der Didaktik einsetzt. Außerdem ist ein Fan von LOGO und verwendet LOGO als wichtigstes Arbeitsmittel für die Umsetzung von computerwissenschaftlichen Ideen im Rahmen seines Unterrichts von Lehramtkandidaten und Lehrern im Schuldienst. Bei seinem jüngsten Projekt verwendet er Ideen und Konzepte aus der Musik, die ihm als Basis für einen Kurs in Computerwissenschaft dienen. Außerdem ist er Webmanager bei SunSITE Austria, einer Website, die als Software-Support für den Einsatz von Mathematik, Statistik und wissenschaftlicher Didaktik konzipiert ist. Die Adresse von SunSITE lautet: http://sunsite.univie.ac.at

 
     
   

 

 
 
Dietmar Offenhuber A
Simulation and Public Space
 
 

Offenhuber ist 1973 geboren, machte seinen Magister der Wissenschaften in Architektur und beschäftigt sich seit 1994 mit den Themen Animation, interaktive Environments und Architektur. Von 2002 bis 2004 war er Leiter des Forschungsbereichs Interactive Space beim Ars Electronica Futurelab. Seit Herbst 2004 ist er Professor für Animation und Interaktive Medien an der Fachhochschule Hagenberg (Österreich).

 
     
   

 

 
   
 

Ken Perlin ist Professor am Media Research Laboratory des Department of Computer Science at New York University. Er hat das Laboratory als Gründungsdirektor mit ins Leben gerufen. Er war von 1994 bis 2004 Leiter des NYU Center for Advanced Technology. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Grafik, Animation und Multimedia. Im Januar 2004 waren seine Werke auf der Artport-Website des Whitney Museum of American Art in New York zu sehen. 2002 erhielt er die Auszeichnung des Bürgermeisters von New York für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaft und der Technologie sowie den Sokol Award für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit an der NYU. 1997 wurde ihm von Academy of Motion Picture Arts and Sciences der Oscar für Technische Verdienste für Perlin Noise, den von ihm entwickelten prozeduralen Rausch- und Turbulenz-Algorithmus, verliehen, der häufig in Kinofilmen und TV-Produktionen verwendet wird. 1991 bekam er von der National Science Foundation den Presidential Young Investigator Award überreicht. Dr. Perlin promovierte 1986 in Computer Science an der New York University. Zuvor hatte er 1979 sein Studium der Theoretischen Mathematik an der Harvard University mit dem Bachelor abgeschlossen. Er war von 1984 bis 1987 Leiter der Software-Abteilung von R/GREENBERG Associates in New York. Davor war er von 1979 bis 1984 Systemarchitekt für computergenerierte Animation bei der Mathematical Applications Group, Inc. (MAGI) in Elmsford, NY. Der erste Kinofilm, an dem er bei MAGI mitarbeitete, war TRON. Er war Vorstandsmitglied der New Yorker Sektion von ACM/SIGGRAPH und ist zurzeit Vorstandsmitglied der New York Software Industry Association.

 
     
   

 

 
 
Robert Praxmarer A
Simulation and Education
 
 

Robert Praxmarer machte seinen Abschluss in Informatik an der JKU Linz ™sterreich. Zur Zeit unterrichtet er an der Kunstuniversit„t Linz am Institut fr Interface Cultures. Er ist Gastvortragender am Trinity College Dublin und an der FH Hagenberg. Seine Forschungsarbeit umfasst Interaktive Kunst, im speziellen Echtzeitvideomanipulation, Computerspiele und Software Art im Allgemeinen. Er gewann mehrere Preise und hat international ausgestellt. Im Moment ist er im Rahmen des “Les pepinieres pour les jeunes artistes” Programmes als Artist in Residence am CIANT in Prag.
http://www.servus.at/cubic
cubic@servus.at

 
     
   

 

 
   
 

Ronnie Ramlogan ist Forschungsstipendiat am Centre for Research on Innovation and Competition der University of Manchester (Großbritannien). Studium und Ausbildung: Promotion, Master of Arts (am Fachbereich Wirtschaft der University of Manchester), Master of Science (am Fachbereich Wirtschaft der University of the West Indies). Seine Forschungsarbeit erstreckt sich auf das Gebiet von Innovationen im Bereich Medizin/Gesundheit, die sich mit Grünem Star und Erkrankungen der Koronararterie befassen. Interessensschwerpunkte: Ökonomisches Wachstum und ökonomische Entwicklungen, Wettbewerbsökonomie, Innovationsprozesse, komplexe adaptive Systeme und die Entstehung von neuen Sektoren. Seine E-Mail-Adresse lautet: ronnie.ramlogan@manchester.ac.uk

 
     
   

 

 
   
 

Christa Sommerer is an internationally renowned media artist working in the field of interactive computer installation and interaction design. Together with Laurent Mignonneau she is Professor at the University of Art and Design in Linz Austria where they head the Department for Interface Culture at the Institute for Media. Sommerer and Mignonneau previously held positions as Professors at the IAMAS International Academy of Media Arts and Sciences in Gifu, Japan and as Researchers and Artistic Directors at the ATR Advanced Telecommunications Research Lab in Kyoto Japan. Since 1992 Mignonneau and Sommerer created around 15 interactive artworks they have been shown in around 170 exhibitions world-wide and are permanently installed in media museums and media collections around the world, including the Media Museum of the ZKM in Karlsruhe, Germany, the NTT-ICC InterCommunication Center in Tokyo, the Cartier Foundation in Paris, the Millennium Dome in London, the Tokyo Metropolitan Museum of Photography in Japan, the AEC Ars Electronica Center in Linz, Austria, the NTT Plan-Net in Nagoya, Japan, Shiroishi Multimedia Art Center in Shiroishi, Japan and the HOUSE-OF-SHISEIDO in Tokyo. In 1994 Sommerer and Mignonneau were awarded the "Golden Nica" Ars Electronica Award for Interactive Art 1994.

 
     
   

 

 
   
 

Doris Spielthenner ist seit 2002 bei FAS.research in den Bereichen Forschung und Consulting als Network Analystin tätig. Derzeit ist sie, gemeinsam mit Harald Katzmair, mit dem Aufbau der Filiale FAS.research San Francisco beschäftigt. Sie hat ihren Abschluss in internationaler Wirtschaft von der Wirtschaftsuniversität Wien und der Hong Kong University of Science and Technology. Sie hat einen weiteren Abschluss in Publizistik und Kommunikationswissenschaft von der Universität Wien.

 
     
   

 

 
   
 

Don Steiny ist Leiter des Institute for Social Network Analysis of the Economy (ISNAE), Mitglied des Silicon Valley Network Analysis Project (SiVNAP), Gastdozent in Stanford, Dozent an der Universität von Oulu in Finnland und Berater für zahlreiche US-amerikanische Unternehmen (überwiegend mit Sitz im Silicon Valley).

 
     
   

 

 
   
 

Seit 1995 ist Gerfried Stocker Geschäftsführer und künstlerischer Leiter des Ars Electronica Center und gemeinsam mit Christine Schöpf für die künstlerische Leitung des Ars Electronica Festival verantwortlich. Er ist Medienkünstler, Musiker und Ingenieur für Nachrichtentechnik und Elektronik.
1991 gründete er mit Horst Hörtner x-space, ein Team zur Umsetzung von interdisziplinären Kunstprojekten. In diesem Rahmen entstanden eine Vielzahl von Installations- und Performance Projekten die sich mit Interaktion, Robotik und Telekommunikation beschäftigten. Stocker war auch für die Konzepte mehrer Radio, TV und Netzwerkprojekte verantwortlich unter anderem für die Durchführung des weltweiten Radio-Internet-Projektes Horizontal Radio (1995).
Projekte und Installationen wurden unter anderem bei folgenden Großveranstaltungen präsentiert:
EXPO ‘92 Sevilla; Kunsthalle Bonn ’92; Biennale Venedig '93; ISEA '93 Minneapolis; Interactive Media Festival Los Angeles '94; Digital World Conference Los Angeles '94; SIGGRAPH '94 Orlando; ISEA '94 Helsinki; Dutch Electronic Art Festival ’94 Rotterdam; steirischer herbst '94, '95; Ars Electronica '95; SIGGRAPH '95, Los Angeles; ISEA '95 Montréal; Frankfurter Buchmesse '95; New York Digital Salon '95; Biennale Venedig '97, Millennium Dome London 2000.
Er ist Herausgeber des Ars Electronica Festival Katalogs seit 1996.

 
     
   

 

 
   
 

Sein Forschungsschwerpunkt sind Methoden und Inhalte von sozialen Netzwerken und das soziale Kapital. Er beschäftigt sich mit der Untersuchung von Eliten innerhalb der britischen Gesellschaft. Dabei kann er auf eine neue Datenbank mit den Daten von 12.000 Personen zurückgreifen. Darunter sind Geschäftführer von Firmen, Kunstmäzene und Kuratoren aus der Welt der Kunst sowie politische Vertreter von über 1.500 großen öffentlichen politischen Organisationen. Er analysiert in Anlehnung an Pierre Bourdieu das Ausmaß und den Umfang der Zirkulation von unterschiedlichen Arten von Kapital: ökonomischem, sozialem und kulturellem Kapital. Darüber hinaus befasst er sich mit technologischen Innovationen und ökonomischen Entwicklungen. Dazu gehören u.a. Studien über innovative Behandlungsmethoden bei Herzversagen und bei Grünem Star, die in den letzten 25 Jahren entwickelt wurden.

 
     
   

 

 
   
 

Nach Abschluss ihrer Ausbildung war Gabriele Zuna-Kratky von 1981 bis 1988 im Lehramt für Polytechnische Lehrgänge tätig. Im Juni 1988 promovierte sie zur Doktorin der Philosophie und arbeitete dann im Bundesministerium für Unterricht und Kunst in der Abteilung Schulfernsehen/Schulfunk und Medienerziehung sowie in der Abteilung Medienservice. Im Oktober 1997 wurde sie zur Direktorin der Österreichischen Phonothek
bestellt. Seit 1. Jänner 2000 ist sie die erste weibliche Geschäftsführerin eines Technikmuseums – des Technischen Museums Wien. Zuna-Kratky ist unter anderem Universitätsrätin an der Universität für Angewandte
Kunst Wien, Kuratoriumsmitglied im Deutschen Museum München und Stiftungsrätin im Berliner Technikmuseum. Gabriele Zuna-Kratky wurde von der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur im September
2005 in den Rat bestellt.

 
     
   
 
Ein gemeinsames Projekt von Ars Electronica und FAS. Research, im Rahmen der Initiative Innovatives Österreich
Innovatives Österreich FAS.research Ars Electronica